Mittwoch, 3. November 2010

ENDSTAND HOCH ZWEI

Kohle nur noch zum Grillen –
das war Rot-Grün.
Blume vor dem Atomkraftwerk.
Joschka Fischer diskutiert die Zukunft
unter der lächelnden Sonne.

Dimensionen globalen Denkens.
Wem gehören Sonnenblume und Brokkoli?
Korpuslinguistische Studien.
GREENPEACE gehört ins Naturmuseum.

Kohle nur noch zum Grillen.
Biblis und Ketten-
reaktionen.
Freifahrt
auch führ Uraltreaktoren
unter der lächelnden Sonne.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bitte um Auferstehung - mal ein wenig anders....

Die Achtziger sind wieder da. Alphaville, Ace of Base, OMD, Kim Wilde. The Scorpions, AHA - sie alle sind aus ihren Neongrüften auferstanden und singen und musizieren wie in den alten, wilden Tagen, als wir alle Radlerhosen trugen und mit Farbenblindheit geschlagen waren. Nena war nie weg. Sie war die Fackelträgerin, d...ie Wächterin. Sie hat den Boden bereitet. Depeche Mode waren und sind die Großmeister, die Erhabenen, die Glorreichen, die unerreichbar über den anderen schweben.
Aber wo, um Himmels Willen, wo ist das Neue Album der Münchner Freiheit?

Was fordere ich? Ein neues Album der Münchner Freiheit!
Wann fordere ich es? Jetzt!
Kommt schon, Jungs! Ich will kein Live-Album! Ich will keine Live-DVD! Ich will keinen neuen Aufguß der alten Lieder, so schön sie waren und sind. Klar, "Herz aus Glas", "Ohne dich" und "Tausendmal du", das sind unvergängliche Hits.
Aber bitte, bringt neue Lieder hervor! Neue Lieder für neue Generationen!
Kommt, laßt euch doch nicht so lange bitten! Ich war schon zu DDR-Zeiten euer Fan und saßbei jedem eurer Lieder gebannt vor dem Radio - wenn wieder mal der "Feindsender" lief. Für uns Thüringer war das HR3. Und wie oft habe ich die Single gehört, die Bekannte aus dem Westen eingeschmuggelt hatten. Ach, das war eine dieser kleinen Schallplatten, die mit 33er Geschwindigkeit auf dem Plattenspieler liefen. Damals - das war nicht nur eine andere Zeit, das war eine ganz andere Welt.

Also... Warten nicht mehr. "Solang man Träume noch leben kann...."

Mittwoch, 15. September 2010

Zur Lage der Nation

Life is a hell of a thing that can happen to a person.
Aber was soll man machen? Da muß man durch als Lurch.

Jeder von uns plagt sich auf seine eigene Weise - mit Sorgen, Streß und Stretigkeiten und mit mehr oder wenniger unappetitlichen Krankheiten.
Manche von uns sind mit einer geradezu beneidenswerten Lebenskraft ausgestattet. Diese Menschen scheinen immer das Ruder in der HAnd zu halten. Und ganz gleich, wie heftig der sturm ihnen ins Gesicht weht, sie - um eine weitere Seefahrermetapher zu bemühen - fahren immer mit gesetzten Segeln. Diese Menschen müssen nicht kämpfen, um Sieger zu sein. Sie gewinnen, weil sie sich ergeben.
Sie ertragen alles, weil sie daran glaubewn, bestehen zu können.

Ich wäre gern so ein Mensch, aber ich bin zu verzagt dazu, um einer zu sein. Mir fehlt diese grenzenlose zuversicht, diese überbordende Kraft.
Doch ich versuche, mich wacker zu schlagen - soweit es mir ebenn möglich ist.
Und daß es diese vor Lebensmut nur so strotzrnden Menscehn gibt, daß ist es, was mir Zuversicht schenkt.

Donnerstag, 12. August 2010

Donnerstag, 3. Juni 2010

EINUNDDREISSIG TAGE --- EINUNDDREISSIG BUECHER: Tag 13

EIN BUCH, BEI DEM ICH NUR LACHEN KANN

Das ist schwer.
In der Regel bevorzuge ich Bücher, die traurig sind. Traurige Bücher sind meist die schöneren, und der deutsche Hang zum Weltschmerz in meiner Seele zieht mich auch eher zu den traurigen und melancholischen Geschichten hin.

In den Harry-Potter-Büchern von J.K. Rowling gibt es einige Stellen, die mich lachen machen.
Und John Irving hat die außergewöhnliche Fähigkeit, traurig und komisch zugleich zu schreiben.

Andererseits sind Comics ja auch Bücher.

Lachen kann ich immer und zu jeder Zeit über die Nicht-Lustig-Bände von Josha Saur.

EINUNDDREISSIG TAGE --- EINUNDDREISSIG BUECHER: Tag 12

EIN BUCH, DAS MIR EMPFOHLEN WURDE

Erst jüngst hat mir meine Schwester die Bücher von Jenny May Nuyen empfohlen. Ich kann diese Empfehlung nur weitergeben. Das ist wirklich außergewöhnliche und gut geschriebene Phantastische Literatur.

Tschingis Aitmatow
begann ich zu lesen, weil ihn mir mein Großvater ans Herz gelegt hat.

Als ich in der siebten Klasse war, hatte mir meine damalige Deutschlehrerin "Das Parfüm" von Patrick Süßkind empfohlen. Das ist mir allerdings nicht gut bekommen, weil ich für bestimmte Aspekte des Buches damals einfach noch zu jung war.

Ewig dankbar werde ich einem ganz lieben Freund dafür sein, daß er mir die Bücher von John Irving empfohlen hat. Damit hat er mein Leben sehr bereichert.

Seinerzeit habe ich mir von Elke Heidenreich "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón empfehlen lassen. Kurz darauf habe ich aufgehört, mir ihre Sendung anzuschauen, weil es damals meinem Geldbeutel einfach nicht zuträglich war.