Freitag, 5. November 2010

NEUES AUS ABSURDISTAN

Die BBC lehrt uns das Fürchten.
Attila der Hunne, Friedrich Merz
und viele andere.

Marionettenreport –
grelle Schminke, fahle Worte.

Bundespräsident Carl Carstens
sucht Kontakt
zu seinem deutschen Amtskollegen.

Terrorismus in Deutschland –
Wolfgang Schäuble vor
dem Bundeskriminalamt.

Wo sind al die Soziopathen hin?
Sie füllen
elektronische Formulare aus.

Momente der Weltgeschichte
bei den Trierer Antikenfestspielen:
Tausendjähriges Herumschnüffeln
im Privatleben harmloser Bürger.

Live aus Absurdistan:
Wolfgang Schäuble fällt aus.
Attila der Hunne
wird neuer Innenminister.

Donnerstag, 4. November 2010

GELOBT SEI GOTT, FRAU MERKEL

Merkel und Westerwelle –
That’s Rock’n’Roll.
Hallelujah, Schwester,
wohin so spät des Weges?

Vier Fäuste
und ein Fokus
in der Berliner Runde.

Abgewatscht,
liebe Genossen
und Genossen.

Bundesweite Studie über den Gesang im Gottesdienst –
Im Namen des Volkes.
Auch Angela Merkel
zeigt ihre Titten.

Warum tötet Gott
die erstgebor’nen Ägypter?

Hallelujah,
the spacebar is fixed.

German multicultural society
has
failed.

Mittwoch, 3. November 2010

ENDSTAND HOCH ZWEI

Kohle nur noch zum Grillen –
das war Rot-Grün.
Blume vor dem Atomkraftwerk.
Joschka Fischer diskutiert die Zukunft
unter der lächelnden Sonne.

Dimensionen globalen Denkens.
Wem gehören Sonnenblume und Brokkoli?
Korpuslinguistische Studien.
GREENPEACE gehört ins Naturmuseum.

Kohle nur noch zum Grillen.
Biblis und Ketten-
reaktionen.
Freifahrt
auch führ Uraltreaktoren
unter der lächelnden Sonne.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bitte um Auferstehung - mal ein wenig anders....

Die Achtziger sind wieder da. Alphaville, Ace of Base, OMD, Kim Wilde. The Scorpions, AHA - sie alle sind aus ihren Neongrüften auferstanden und singen und musizieren wie in den alten, wilden Tagen, als wir alle Radlerhosen trugen und mit Farbenblindheit geschlagen waren. Nena war nie weg. Sie war die Fackelträgerin, d...ie Wächterin. Sie hat den Boden bereitet. Depeche Mode waren und sind die Großmeister, die Erhabenen, die Glorreichen, die unerreichbar über den anderen schweben.
Aber wo, um Himmels Willen, wo ist das Neue Album der Münchner Freiheit?

Was fordere ich? Ein neues Album der Münchner Freiheit!
Wann fordere ich es? Jetzt!
Kommt schon, Jungs! Ich will kein Live-Album! Ich will keine Live-DVD! Ich will keinen neuen Aufguß der alten Lieder, so schön sie waren und sind. Klar, "Herz aus Glas", "Ohne dich" und "Tausendmal du", das sind unvergängliche Hits.
Aber bitte, bringt neue Lieder hervor! Neue Lieder für neue Generationen!
Kommt, laßt euch doch nicht so lange bitten! Ich war schon zu DDR-Zeiten euer Fan und saßbei jedem eurer Lieder gebannt vor dem Radio - wenn wieder mal der "Feindsender" lief. Für uns Thüringer war das HR3. Und wie oft habe ich die Single gehört, die Bekannte aus dem Westen eingeschmuggelt hatten. Ach, das war eine dieser kleinen Schallplatten, die mit 33er Geschwindigkeit auf dem Plattenspieler liefen. Damals - das war nicht nur eine andere Zeit, das war eine ganz andere Welt.

Also... Warten nicht mehr. "Solang man Träume noch leben kann...."

Mittwoch, 15. September 2010

Zur Lage der Nation

Life is a hell of a thing that can happen to a person.
Aber was soll man machen? Da muß man durch als Lurch.

Jeder von uns plagt sich auf seine eigene Weise - mit Sorgen, Streß und Stretigkeiten und mit mehr oder wenniger unappetitlichen Krankheiten.
Manche von uns sind mit einer geradezu beneidenswerten Lebenskraft ausgestattet. Diese Menschen scheinen immer das Ruder in der HAnd zu halten. Und ganz gleich, wie heftig der sturm ihnen ins Gesicht weht, sie - um eine weitere Seefahrermetapher zu bemühen - fahren immer mit gesetzten Segeln. Diese Menschen müssen nicht kämpfen, um Sieger zu sein. Sie gewinnen, weil sie sich ergeben.
Sie ertragen alles, weil sie daran glaubewn, bestehen zu können.

Ich wäre gern so ein Mensch, aber ich bin zu verzagt dazu, um einer zu sein. Mir fehlt diese grenzenlose zuversicht, diese überbordende Kraft.
Doch ich versuche, mich wacker zu schlagen - soweit es mir ebenn möglich ist.
Und daß es diese vor Lebensmut nur so strotzrnden Menscehn gibt, daß ist es, was mir Zuversicht schenkt.

Donnerstag, 12. August 2010