Mittwoch, 29. Dezember 2010

WINTERTAG IN ZECHLIN

 


Schritte
von weit.

Im Schnee
die Spuren
der Tiere des Waldes.
(Ein Hase vielleicht,
ein Reh,
das sich verlief.)

Zwei Bussarde
fliegen vorüber.

Drei Schwäne,
die nordwärt ziehn.

So atmen zu können,
daß,
wäre er gläsern,
der Himmel darunter beschlüge.

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Kommentare:

  1. Hallo Ilka,

    ein sehr schönes Gedicht zu dieser Jahreszeit. Ja, diese Erlebnisse in der weißen Natur, diese Stille, Gedanken und Träume gehen auf Reisen ...

    Sehr gern gelesen.

    LG
    Bernd

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  2. Hallo Bernd!

    Ich bin hier in der Seeklinik Zechlin, weil es meine Gesundheit fordert.
    Doch die Atmosphäre dieses Ortes erlaubt mir solche Zeilen.

    Danke für deine Worte!

    Ilka

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  3. Hallo Ilka,

    dann wünsche ich Gute Besserung! Schreiben wird dir gewiss dabei helfen. ;-)

    LG
    Bernd

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